CSS clip-path

clip-path ist eine neue CSS-Eigenschaft, die wie viele andere CSS3-Eigenschaften ebenfalls den Ursprung in SVG hat. Wie bei shapes-outside kann man clip-path über Pfadfunktionen wie circle(), ellipse(), inset() oder polygon() eine Form zuweisen, die dann das Bild oder den Container in der jeweiligen Form beschneiden. Alles, was außerhalb der definierten Form ist, wird entfernt und der Hintergrund des Elternelements erscheint.

Die alte Eigenschaft clip gibt es zwar schon länger in CSS, wurde jetzt aber überarbeitet spezifiziert. Der aktuelle Einsatz von clip ist sicherlich ein anderer als ursprünglich angedacht. Meist nutzen Webworker clip für barrierefreies Verstecken von Elementen wie <input type="radio" /> um ein Custom-Design zu integrieren und gleichzeitig die Browser-Funktionen zu erhalten. Die HTML-Boilerplate nutzt dies in der .visuallyhidden Definition. CSS clip-path weiterlesen

flattr this!

CSS Shapes – neue Formen braucht das Web

Die Welt ist eine Scheibe und das Web ist eckig… so ungefähr könnte man anfangen um in das Thema einzusteigen. Aber ihr wisst ja, dass es anders ist.

Nachdem wir mit CSS3 schon die Möglichkeit bekommen haben, die Ecken einer Box optisch abzurunden, bleibt natürlich eines offen – der Text bricht nach wie vor an der „geraden” Box-/Bildkante um, dass heißt er orientiert sich z.B. nicht an der Kante von border-radius, erst recht nicht am Inhalt des Bilds. Die eigentliche Box bleibt viereckig. Das ändert CSS-Shapes.

CSS Shapes – neue Formen braucht das Web weiterlesen

flattr this!

Responsive Tabellen

Responsive Retrofitting Teil 1

Wenn wir mit bestehenden Inhalten planen müssen, kommt es oft vor, dass wir Daten-Tabellen responsive darstellen sollen. Diese Tabellen sind naturgemäß meist sehr schwierig auf kleinen Bildschirmen abzubilden, viele Tabellen sind sehr groß und enthalten viele Daten. Das rührt daher, dass Redakteure (bzw. diejenigen, die für den Inhalt verantwortlich sind) versuchen über Excel-Tabellen komplexe Daten abzubilden und die Daten so ins Web übernommen werden (sollen). In der Vergangenheit war der Platz auf großen Bildschirmen vorhanden, im Multi-Screen-Zeitalter und in einer responsiven Website heutzutage, meist nicht mehr.

Responsive Tabellen weiterlesen

flattr this!

SVG Sprites vs. Icon-Fonts

Aktuell stellt sich mir häufiger die Frage „SVG-Icons oder Icon-Fonts” zu verwenden. Wer für ein Multi-Display-Web entwickelt, kommt nicht drumherum Bilder und Icons hochauflösend bereit zu stellen. Mit dem iPhone4 und dem sog. „Retina Display” hat man schnell gemerkt, dass normal auflösende Bildinhalte auf dem Display pixelig aussehen. Bisher war die einfache Lösung, die Icon-Sprites (PNG) in doppelter Auflösung anzulegen bzw. generieren zu lassen. Das Problem, dass die Icons dann trotzdem nur in einer „Ansichtsgröße” vorliegen, bestand weiterhin.

Iconfonts, also Schriften á la Dingbats, die anstatt Buchstaben und Ziffern Symbole haben, wurden bisher als ein adäquates Mittel für skalierbare Icons eingesetzt. Dass das auch immer mit Problemen behaftet ist, werden viele Webentwickler schon festgestellt haben.
SVG Sprites vs. Icon-Fonts weiterlesen

flattr this!

Webfonts *richtig* verwenden

Da fragt sich jetzt der ein oder andere Webentwickler „Was kann man da falsch machen? Man bindet den (new) Bulletproof @font-face Syntax ein und gut ist“. Problem hierbei wie immer unser geliebte OldIE, der Webfonts zwar schon im zarten Alter von Version 5.5 beherrschte, aber immer noch einen „alten“ Syntax braucht.

Das Problem: faux-bold

faux bold text
Fehldarstellung – der Browser interpoliert die Schriftfetten

Webfonts *richtig* verwenden weiterlesen

flattr this!

Responsive Imagemap

Ein Relikt aus dem Web 1.0 ist die Imagemap, bei der man Klickflächen über ein Bild positionieren kann. Der Vorteil zum normalen "Link um Bild" ist, dass dabei geometrische Formen und individuelle Polygone verwenden können, also z.B. eine Form die im Bild sichtbar ist, nachgebildet werden kann. Die Positionswerte dieser Klickflächen basieren allerdings auf Pixelwerten, und hier beginnt unser Problem. Responsive Imagemap weiterlesen

flattr this!

Responsive Images – width/height-Attribute entfernen, lazy loading & padding-bottom Trick

Für das Einbinden von Bildern im Responsive Webdesign wird häufig empfohlen die ‘width’- und ‘height’-Attribute im HTML-Quellcode zu entfernen. Das ist aber nicht nötig und meiner Meinung nach auch nicht gut in Hinblick auf hochauflösende Bilder.

Mit CSS kann man die im HTML festgelegten Breiten überschreiben und die Bilder so flexibel machen.

Responsive Images basics:

img {
  max-width: 100%;
  height: auto;
}

Das Bild passt sich somit immer dem Container an, wird aber nie größer als seine eigentliche Originalgröße in Pixel. Das dürfe sicherlich bekannt sein. Wenn das nicht funktioniert, liegt ein anderer „Fehler“ vor, wie ein anderer BFC durch ‘float’ oder ähnliches.

Responsive Images – width/height-Attribute entfernen, lazy loading & padding-bottom Trick weiterlesen

flattr this!

Static Site Generators

Anfang letzten Jahres habe ich mir überlegt, wie ich meine hauptsächliche Arbeit beschleunigen und verbessern kann. Mein aktueller Job besteht zumeist darin, Responsive Webdesigns in HTML-Templates umzusetzen, die dann im Anschluss in der Software-Entwicklung weiter verarbeitet werden. Manchmal sind es Templates für Content-Management-Systeme, oft ist es aber auch die Grundlage für Java-betriebene Webseiten. Ich habe überlegt, wie ich schnell und flexibel statische HTML-Templates generieren, gleichzeitig mit Sass (Compass) entwickeln und ein Browser-Reload (Live-Reload) machen kann. Einige Systeme habe ich mir angeschaut und möchte kurz meine Erfahrung teilen.

Static Site Generators weiterlesen

flattr this!