Webfonts *richtig* verwenden

Da fragt sich jetzt der ein oder andere Webentwickler „Was kann man da falsch machen? Man bindet den (new) Bulletproof @font-face Syntax ein und gut ist“. Problem hierbei wie immer unser geliebte OldIE, der Webfonts zwar schon im zarten Alter von Version 5.5 beherrschte, aber immer noch einen „alten“ Syntax braucht.

Das Problem: faux-bold

faux bold text
Fehldarstellung – der Browser interpoliert die Schriftfetten

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kitty-map

Responsive Imagemap

Ein Relikt aus dem Web 1.0 ist die Imagemap, bei der man Klickflächen über ein Bild positionieren kann. Der Vorteil zum normalen "Link um Bild" ist, dass dabei geometrische Formen und individuelle Polygone verwenden können, also z.B. eine Form die im Bild sichtbar ist, nachgebildet werden kann. Die Positionswerte dieser Klickflächen basieren allerdings auf Pixelwerten, und hier beginnt unser Problem. Weiterlesen

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responsive images demo

Responsive Images – width/height-Attribute entfernen, lazy loading & padding-bottom Trick

Für das Einbinden von Bildern im Responsive Webdesign wird häufig empfohlen die ‘width’- und ‘height’-Attribute im HTML-Quellcode zu entfernen. Das ist aber nicht nötig und meiner Meinung nach auch nicht gut in Hinblick auf hochauflösende Bilder.

Mit CSS kann man die im HTML festgelegten Breiten überschreiben und die Bilder so flexibel machen.

Responsive Images basics:

img {
  max-width: 100%;
  height: auto;
}

Das Bild passt sich somit immer dem Container an, wird aber nie größer als seine eigentliche Originalgröße in Pixel. Das dürfe sicherlich bekannt sein. Wenn das nicht funktioniert, liegt ein anderer „Fehler“ vor, wie ein anderer BFC durch ‘float’ oder ähnliches.

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Static Site Generators

Anfang letzten Jahres habe ich mir überlegt, wie ich meine hauptsächliche Arbeit beschleunigen und verbessern kann. Mein aktueller Job besteht zumeist darin, Responsive Webdesigns in HTML-Templates umzusetzen, die dann im Anschluss in der Software-Entwicklung weiter verarbeitet werden. Manchmal sind es Templates für Content-Management-Systeme, oft ist es aber auch die Grundlage für Java-betriebene Webseiten. Ich habe überlegt, wie ich schnell und flexibel statische HTML-Templates generieren, gleichzeitig mit Sass (Compass) entwickeln und ein Browser-Reload (Live-Reload) machen kann. Einige Systeme habe ich mir angeschaut und möchte kurz meine Erfahrung teilen.

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Styleguide Ausschnitt

Styleguide generieren mit Sass & Grunt

Ein in größeren Projekten immer wichtiger werdendes Thema ist in meinen Augen ein Styleguide, der einerseits als Dokumentation und andererseits für externe Dienstleister als Referenz genutzt werden kann.

Früher™ als man das Design ausschließlich in Photoshop machte, wurde natürlich auch der Styleguide in Photoshop erstellt — mit Bemaßung LOL! Diese Vorlage sollten Webentwickler dann nutzen, um ein Design möglichst pixelgenau umzusetzen. Ich kann mich an keinen „Styleguide“ erinnern, der zu 100% stimmte. Häufig waren Fehler in der „Bemaßung“ oder in Farbwerten… ihr kennt das.

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Mobile First & IE8 Fallback mit Sass (Teil2)

Im ersten Teil Mobile First & IE8 Fallback mit Sass ging es darum, wie man mit dem IE8 umgeht, wenn man CSS und Media Querys nach dem „Mobile First“ Prinzip erstellt. Das Mixin-Plugin Sass-IE hilft dabei ein gesondertes Stylesheet für den IE8 ohne @media Angaben zu generieren. Die Lösung hat jedoch ein paar Schwächen, so können z.B. Media Querys nur für einen Wert (min-width bzw. max-width) und ein Medium (@media screen …) generiert werden. Es ist also nicht möglich ein Media Query für zwei Werte zu schreiben. Leider geht @media screen and (min-width: 450px and max-width: 650px) damit nicht.
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Mobile First & IE8 Fallback mit Sass

Um die Begriffsklärung „Mobile First“ soll es heute nicht gehen. Das ist teils eine philosophische Frage und viele behaupten zurecht, bevor man sich über Design und die Umsetzung Gedanken macht, sollte der Content, für den man gestaltet, vorliegen — also quasi „Content First“. Für viele hat aber „Coffee First“ am Morgen eines Arbeitstages die höchste Priorität. ;)

In dem Artikel geht es um die technischen Möglichkeiten für den Internet Explorer 8 automatisiert eine optimierte ähnlich gute Ansicht der Responsive Website zu generieren.
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Modern IE website

IE-Debugging via VirtualBox mit modern.ie

Alltag für Webentwickler dürfte das Testen der Webseiten im Internet Explorer sein. Wo hingegen bei Firefox oder Chrome es einen kürzeren Releasezyklus gibt, wurde der IE in den letzten Jahren sehr selten erneuert. Das Problem ist (wie beim Safari) dass das Browser-Upgrade ans Betriebssystem geknüpft ist. Hinderlich ist es auch, das man nicht mehrere IE-Versionen parallel installieren kann. Früher™ hatte man sich mit IETester beholfen um gleichzeitig mehrere IEs zu testen. Bereits seit IE8 kann man das Rendering in den IE-Developer-Tools umstellen und die Seite in einer älteren IE-Version gerendert betrachten. Das reicht auch oft für den ersten Eindruck, ist aber nicht so verlässlich wie eine isolierte Version von Browser und Betriebssystem. Zudem kann man am Mac keinen IE installieren. Im Netz gibt es zwar einige Tools wie IE NetRenderer, die Screenshots von IE-Versionen generieren. Das hilft aber nicht weiter wenn man einen Darstellungsfehler entdeckt, Debugging ist natürlich nicht möglich.

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resizeMyBrowser fail

Der Viewport — das unbekannte Wesen

Seit wir uns mit Responsive Webdesign „herumschlagen müssen“, begegnet uns immer wieder das Wesen der Post-PSD-Ära – der Viewport.

Mittlerweile beherrscht er unser Tun und stellt uns immer wieder Fallen. Wir versuchen ihn zu beherrschen. Wir versuchen ihn einzugrenzen. Oft schlägt dies fehl. An dieser Stelle möchte ich meine Feldforschungsergebnisse der letzten Monate mit Euch teilen.

Browser resizing – daily business (danke an @scheibo_ für das wiederfinden des GIFs)

Browser resizing – daily business (danke an @scheibo_ für das wiederfinden des GIFs)


Vielerorts findet man Anwendungen, die über einen iframe die eingegebene Website „responsive“, also in einem bestimmten Viewport darstellen. Soweit so gut. Das ist durchaus nützlich, spiegelt aber oft nicht das Ergebnis auf den echten Geräten wieder. Man kann dabei lediglich sehen, ob die Layout-Container entsprechend umbrechen oder wie Texte laufen und Bilder sich anpassen, häufig reicht das ja auch. Vieles hängt aber bei der Darstellung auf den mobilen Endgeräten von den verwendeten Media-Queries und dem Viewport-Meta-Tag ab.
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Moderne Webentwicklung mit HTML5 & CSS3 / Responsive Webdesign